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Tag der Befreiung 08. Mai 2016

19. Mai 2016

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Unbenannt8.Mai 2016:

Elke Zacharias, Leiterin der Gedenkstätte Salzgitter/ Drütte und die Enkelin des Kinderlager-Überlebenden Waldemar Krassmann  sprachen auf der Gedenkfeier 2016. Während Elke Zacharias den Bogen von den Lehren, die aus der Geschichte zu ziehen sind, bis zum aktuellen Flüchtlingsbesuch in der Gedenkstätte und brennenden Gegenwartsfragen spannte, legte die Enkelin von Waldemar Krassmann – nach einem Besuch in Auschwitz – eindrucksvoll dar, welche Bedeutung das Schicksal ihres Großvaters für sie hat.

Hier Elke Zacharias_Redebeitrag WOB können Sie sich die Rede downloaden.

8. Mai – Tag der Befreiung vom Faschismus – 2016

30. April 2016

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8. Mai in Wolfsburg

Zusammen mit Gewerkschaften, Kirchen und weiteren Verbänden ruft auch in diesem Jahr die VVN/BdA Wolfsburg unter dem Motto

8. Mai – Tag der Befreiung vom Faschismus – 2016 Schluss mit den Kriegen – Nie wieder Faschismus

zur Beteiligung an den Gedenkveranstaltungen in Wolfsburg auf. Die zentrale Veranstaltung findet um 12.00 Uhr an der Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus, Werderstraße/Lydia-Stowbun-Weg statt. Die Ansprache hält in diesem Jahr Elke Zacharias, Leiterin der Gedenkstätte Salzgitter-Drütte. Auszubildende der Volkswagen AG gestalten die Gedenkfeier mit, die vom Bläserkreis des Ev. Kirchenkreises Wolfsburg musikalisch begleitet wird.

Weitere Informationen gibt es hier : 160508_Flyer 2016-1

15.April 1945 – Befreiung des KZ Bergen Belsen

14. April 2016

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Unbenannt

Wir gedenken der über 20.000 sowjetischen Kriegsgefangenen, die hier unter bestialischen Bedingungen ihr Leben lassen mussten. Zum Schutz vor der Eiseskälte konnten sie sich nur in Erdhöhlen eingraben. Sie wurden ermordet oder starben elend an Hunger, Kälte und Seuchen wie Typhus.

 

Es werden sprechen:

- Mechthild Hartung, VVN/BdA Nds. e.V. (Begrüßung)
- Aleksei Zhbanov, Botschaftsrat der Republik Belarus in der BRD
- Cornelia Kerth, Sprecherin der VVN – BdA e.V. (Bundesorganisation)
- Dirk Garvels, Regionssekretär DGB-Region N-O Niedersachsen
- NN: VertreterInnen von Geflüchteten und deren UnterstützerInnen (Oerbke/ Fallingbostel)

Musikalischer Beitrag: Gruppe “Agitprop Hannover”
Zum Abschluss werden wir gemeinsam das Widerstandslied “Die Moorsoldaten” singen.

 

Den Flyer der Veranstaltung können Sie hier Downloaden: 2016_innen3_flyer 2016_außen3_flyer-1

Protest gegen AfD-Auftritt in Detmerode

8. April 2016

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IMG_8221Am 7.4. hatte die AfD zu einer Info-Veranstaltung in die Bürgerbegegnungsstätte Detmerode eingeladen. Daraufhin rief die VVN-BdA Wolfsburg die Detmeroder Bürgerinnen und Bürger auf: Protestieren Sie mit uns gegen den Auftritt dieser rassistischen Partei. Treffpunkt: Detmeroder Markt vor der Stephanuskirche. In ihrer Ansprache kritisierte Mechthild Hartung, Landessprecherin der VVN-BdA Niedersachsen und Vorsitzende der Wolfsburger Gruppe, zunächst, dass die AfD den Protest als „undemokratisch“ bezeichnet hatte. Damit entlarve sie ihr Demokratieverständnis. Weiter führte sie u.a. aus: „Die Politik der AfD ist geprägt von ungehemmter Aggressivität gegenüber gesellschaftlichen Minderheiten. Sie will die Gesellschaft nach ihrem rückwärtsgewandten und autoritären Weltbild umgestalten. Die von ihr geforderten Maßnahmen richten sich allesamt gegen die Interessen der arbeitenden und arbeitslosen Menschen. Ihr vorherrschendes Thema ist die Hetze gegen die Geflüchteten. Das Wort vom „Biedermann als Brandstifter“ war noch nie wahrer als jetzt. Die AfD trägt erhebliche politische Mitverantwortung für die tätlichen Angriffe gegen Flüchtlinge, für jeden Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkünfte.IMG_8224

Dagegen stellen wir unsere Orientierung auf ein solidarisches Miteinander. Wir treten ein für den Erhalt und Ausbau der sozialen und politischen Rechte, wir üben Solidarität mit den Geflüchteten, wir fordern eine eindeutige Politik gegenüber rassistischer Gewalt.“ Über 60 Bürgerinnen und Bürger hatten sich zum Protest eingefunden. Einige ergriffen spontan das Wort wie FlüchtlingsbegleiterInnen, der Ortsbürgermeister Ralf Mühlisch, die Bundestagsabgeordnete Pia Zimmermann oder der Diakon Hans-Jürgen Thoms. Zwar konnte der AfD-Auftritt nicht verhindert werden, aber die Anwesenden machten deutlich:

Wir wollen die AfD hier nicht haben!

Erfolgreicher Ostermarsch 2016

30. März 2016

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Ostermarsch - Auftakt am Gewerkschaftshaus mit Thomas Heym

Ostermarsch – Auftakt am Gewerkschaftshaus mit Thomas Heym

Rund 200 Menschen demonstrierten am Ostersamstag in Wolfsburg für Frieden, gegen Kriegseinsätze der Bundeswehr und Waffenexporte sowie gegen die Einschränkung des Asylrechts. Harte Kritik an der Bundesregierung äußerte in ihrer Rede am Sara-Frenkel-Platz Mechthild Hartung, Landessprecherin der VVN-BdA Niedersachsen. Das Asylpaket II setze das geregelte Asylverfahren außer Kraft, Staaten würden trotz Verfolgung und Folter zu sicheren Herkunftsstaaten erklärt, um Flüchtlinge dahin abschieben zu können. Geradezu absurd sei es, die Türkei, die den IS und andere Terrorgruppen unterstütze und Krieg gegen die eigene kurdische Bevölkerung führe, mit Geldgeschenken und Eintrittsperspektive in die EU dafür zu belohnen, dass sie Geflüchtete festhalten und die aus Griechenland Abgeschobenen in Lagern bis zu 72.000 Plätzen aufnehmen wird. Damit sollen Geflüchtete endgültig vor der „Festung Europa“ abprallen.Ihre Forderung: Fluchtursachen bekämpfen, nicht Flüchtlinge.

Auch in beiden Wolfsburger Zeitungen wurde ausführlich berichtet.

Die Rede von Mechthild Hartung am Sarah Frenkel Platz können Sie hier >>  (Rede Ostermarsch) lesen.

Wolfsburger Ostermarsch 2016 – Für Frieden und Völkerverständigung

27. März 2016

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FriedenstaubeVerhandlung statt Konfrontation

Oster-Samstag, 26. März, 11.00 Uhr ab Gewerkschaftshaus, Siegfried-Ehlers-Str. 2   Kriege kommen nicht über uns – sie werden gemacht. Gewalt geht von Menschen aus – und trifft Menschen. Sie werden getötet, verwundet und vertrieben. Ihr Leben wird bis in die Grundfesten erschüttert – während andere aus Kriegen Profite schlagen oder ihre Machtinteressen durchsetzen. Die Länder der Europäischen Union müssen ihre Verantwortung beim Schutz von Flüchtlingen stärker wahrnehmen. Wer vor Krieg, Bürgerkrieg oder Verfolgung flieht, muss in Deutschland und der EU Aufnahme finden, individuell Asyl oder einen Schutzstatus beantragen können und in einem fairen Verfahren anerkannt werden. Wir sagen NEIN zu Rassismus, Nationalismus und der Diskriminierung von Flüchtlingen, aber auch zu religiösen Fundamentalismus – egal ob er sich christlich, islamisch oder sonst wie nennt. Wir treten ein für ein buntes und tolerantes Wolfsburg, in dem Menschen nicht aufgrund von Herkunft, Hautfarbe, Kultur oder Religion, Geschlecht oder sexueller Orientierung ausgegrenzt und abgewertet werden.

Eröffnung Thomas Heyn (Vorsitzender DGB-Stadtverband) Aktionspunkte 11.20 Uhr Sara-Frenkel-Platz, 12.00 Uhr Hugo-Bork-Platz Rednerinnen und Redner Mechthild Hartung (VVN-BdA), Hartwig Erb (IG Metall Wolfsburg), Achim Barchmann (MdB)

Der Ostermarsch wird von der IG Metall Samba-Trommelgruppe „Simon Bolivar“ begleitet Im Anschluss demonstrieren wir zurück zum Gewerkschaftshaus und beenden den Ostermarsch mit Getränken und Gespräche im Innenhof.

„Kein Werben fürs Sterben!“

7. März 2016

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Am 10.März 2016 findet im mit städtischen Geldern geförderten Hallenbad von 15.00h – 19.00h eine Veranstaltung mit dem „Institut für Talententwicklung“ statt. Auch die Bundeswehr beteiligt sich.

Als BürgerInnen von Wolfsburg protestieren wir dagegen, dass in einem vielfältig genutzten öffentlichen Gebäude der Bundeswehr eine neutrale Bühne geboten wird, um sich als „Talententwickler“, „Ausbildungsbetrieb“ und Wohltäter dar zu stellen. Die sog. Bundeswehr steht für

  • vielfältige Auslandseinsätze seit der Bombardierung Jugoslawiens 1999 (Kosovo, Afghanistan, Somalia, Mali…); bekanntlich wurde die BRD niemals angegriffen und musste sich nicht verteidigen (es sei denn nach Struck/ SPD – am Hindukusch)
  • Verprassen unserer Steuergelder für mordende Waffensysteme
  • Missbrauch von Universitätsgeldern für Forschung in ihrem Interesse
  • militärische Gewalt statt Verhandlungen und gewaltfreier Konfliktlösung.

Wir protestieren gegen die Entscheidung der Geschäftsleitung des Hallenbads und aller mitveranstaltenden Einrichtungen wie der Annemarie-Tausch-Schule zur Einladung der Bundeswehr. Die unkritische Zusammenarbeit auf gleicher Höhe mit der Bundeswehr unter dem Label „Talententwicklung“ ist eine schändliche Ausnutzung der Hoffnung Jugendlicher auf eine sinnvolle Zukunft.

Auch der „UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes“ hat die Armee-Werbung bereits verurteilt und fordert ihr Ende: Laut den Kinderrechtlern verstößt es gegen die UN-Kinderrechtskonvention, wenn junge Menschen von der Notwendigkeit von Krieg und Militär überzeugt und dafür geworben werden sollen.

SchulfreiFuerDieBundeswehrEine Aktion der DFG-VK (Deutsche Friedensgesellschaft- Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen)

Flyer Bundeswehrwerbung im Hallenbad-1

Opfer des Nationalsozialismus – Friedhöfe und Grabstätten

10. Februar 2016

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verschGrabDie Stiftung niedersächsische Gedenkstätten läd ein zur nächsten Tagung:

„Opfer des Nationalsozialismus

Friedhöfe und Grabstätten”

Am Donnerstag, 17. März 2016 in Hannover im Kulturzentrum Pavillon steht die Tagung diesmal unter dem Thema:

„Verschwundene Grabstätten und Mahnmale“

Auf unseren Aufruf zur Einreichung von Beiträgen hin haben wir sehr viele Rückmeldungen bekommen, so dass wir ein interessantes und vielfältiges Programm zusammenstellen konnten. Näheres entnehmen Sie bitte der Datei im Anhang oder unserer Internetseite unter folgendem Link

Informationen zur Veranstaltung sehen Sie hier: GfN – Workshop Friedhöfe März 2016_Programm small Wir bitten um Anmeldung unter: Anmeldung Workshop Friedhöfe 2016-03-17

Auschwitz – Tag der Befreiung

1. Februar 2016

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GedTafelAuch in diesem Jahr fand am Auschwitz-Gedenktag, der an die Befreiung des KZs durch die Rote Armee am 27.1.1945 erinnert, eine würdige Feier an der „Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus“ an der Werder-Straße/Nordstadt statt. SchülerInnen des 10. Jahrgangs der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule, die in diesem Frühjahr Auschwitz besuchen werden, trugen Texte vor. Darin erinnerten sie daran, dass auch im Volkswagenwerk Häftlinge aus Auschwitz für die Rüstung und den Profit Zwangsarbeit leisten mussten und den Qualen erlagen. Sie wurden an diesem Ort, der damals am Rand der Müllkippe lag, verscharrt. Die Gedenkstätte umfasst 476 Gräber, darunter auch die von 131 Babys und Kleinkinder von Zwangsarbeiterinnen, die u.a. in den sogenannten „Kinderheimen“ des Volkswagenwerkes in der damaligen KdF-Stadt und in Rühen umgekommen sind.

Die Gedenkfeier klang aus mit der Niederlegung von Kränzen und Blumen am Mahnmal durch die Stadt und gesellschaftlicher Organisationen, darunter auch die VVN-BdA Wolfsburg.

Kreisvereinigung Wolfsburg

Kreisvereinigung Wolfsburg

Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule

Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule

Obolisk

Mecki1

Joel

Mut zum Leben

21. Januar 2016

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ÜberlebenDie IG Metall Wolfsburg und die VVN/BdA Wolfsburg zeigen am 26.01.2016 anlässlich des Jahrestages der Befreiung des KZ Auschwitz einen Film. Am 27.01.1945 haben die Helden der Roten Armee das Tor zur Hölle erreicht. Gegen 08:00 Uhr erkämften sie sich das Lager Monowitz. Die Häftlinge die ihnen begegneten wussten nicht was ihnen geschah, so fern war jede Hoffnung auf Befreiung. Um ca. 12:00 Uhr waren die Befreier im Stammlager. Das Grauen was sich ihnen zeigte, war allerdings nur der Vorgeschmack der Hölle. Als gegen 15:00 Uhr der erste Panzer das Tor zur Hölle in Birkenau durchfuhr wurde klar, dass es hier um mehr geht!

„Mut zum Leben”

Die Botschaft der Überlebenden von Auschwitz.

 Dienstag, 26.1.2016 um 17:00 Uhr

Gewerkschaftshaus Mala-Zimetbaum-Raum

Siegfried-Ehlers-Straße 2

38440 Wolfsburg

Der Eintritt ist frei

Mut zum Leben

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