
Mittwoch, 18.3.2020, 18.00h, Centro Italiano
Goethestr.48, 38440 Wolfsburg
Film, Fotos und Diskussion mit Michael Quelle und Oliver Kogge, Stade
Die Geige aus Cervarolo
2.Weltkrieg in Italien: Vigilio Rovali aus Cervarolo wird an die Front geschickt. Der junge Musiker aus dem Appenin bei Reggio Emilia vertraut seine wertvolle Geige seiner Mutter an. Doch am 20. März 1944 fallen Soldaten der “Fallschirm-Panzerdivision- Hermann Göring“ in das kleine Dorf ein. Sie plündern, stecken die Häuser in Brand und töten 24 Einwohner. Als es Jahrzehnte später zum Prozess kommt, erzählen einige der Überlebenden. Auch über Rovalis Geige.
Il violino di Cervarolo
Durante la seconda guerra mondiale, poco prima di partire soldato, il giovane Virgilio Rovali di Cervarolo, affidò a la madre il suo prezioso violino. Ma il 20 marzo 1944, quando Virgilio era ancora lontano da casa, i militari della Divisione nazista Hermann Göring bruciarono il paese e uccisero 24 civili. Oggi qui può testimoniare quello che accade?
Es lädt ein:
VVN-BdA Wolfsburg e.V.
in Kooperation mit der Rosa- Luxemburg-Stiftung Niedersachsen e.V.


Im Begleitprogramm konnten sich Wolfsburger Initiativen gegen Rassismus vorstellen. Auch die VVN-BdA Wolfsburg war mit einem Infostand vertreten (s.Foto links).
und legte in diesem Rahmen ein Gebinde an der Stele für die dort bestatteten Opfer des Faschismus nieder.
Bei beiden Aufführungen von „Memoria“ war die VVN-BdA mit einem Infostand im Foyer des Theaters vertreten, konnte zahlreiche ihrer „Rühen-Broschüre“ verteilen und über die skandalösen Angriffe der Finanzverwaltung auf unsere Organisation informieren. SchülerInnen nahmen gerne VVN-Aufkleber gegen Nazis, die später auch in der City gesehen wurden.
Über 20.000 Menschen aus Braunschweig und anderen Städten haben am 30.11. der AfD gezeigt: Ihr seid hier mit eurer rassistischen und fremdenfeindlichen Partei nicht erwünscht. Ab 7.00 Uhr morgens mussten die AfD-Delegierten an vier Kundgebungen vorbei die Volkswagen-Halle erreichen, deren Name abgedeckt worden war. Nach einer Auftaktkundgebung am nahen Europaplatz, die durch Auflagen des Braunschweiger Ordnungsamtes stark behindert wurde, zog ein schier endloser Demonstrationszug durch die Braunschweiger Innenstadt zum Schlossplatz (Foto). Es war eine der größten Demonstrationen, die Braunschweig je gesehen hat und die Botschaft war klar: „Nazis raus – wir wollen Euch hier nicht haben!“ Auch zahlreiche Wolfsburger AntifaschistInnen, die mit 7 Bussen der IG Metall Wolfsburg, per Zug und mit vielen eigenen Fahrzeugen nach Braunschweig gekommen waren, beteiligten sich an den Aktionen.
Leider haben die fast 23.000 Unterschriften an die Braunschweiger Stadthallenbetriebsgesellschaft, von einem Vertrag mit der AfD für die Volkswagen-Halle für den 30.11. und 01.12. Abstand zu nehmen, nicht gefruchtet. Der Bundesparteitag der rassistischen und fremdenfeindlichen Partei wird wohl durchgeführt. Aber der breite und massenhafte Protest wird auch da sein. Aktuelle Informationen und der Aufruf des breiten Protest-Bündnisses finden sich auf der Homepage des Bündnisses: www.buendnisgegenrechts.net
Mehr als 100 Wolfsburgerinnen und Wolfsburger haben am 17. Oktober vor dem Rathaus gegen das antisemitische Attentat in Halle und den rechten Terror demonstriert, darunter auch Mitglieder der VVN-BdA Wolfsburg (Foto). Zu der Aktion hatte das Wolfsburger Abrahamforum, der Zusammenschluss von jüdischen, christlichen und muslimischen Gemeinden der Stadt, aufgerufen.





