Am 14.9., 14.00 Uhr, Führung und Informationen zum Kindersterbelager Rühen

24. August 2014

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Für Sofia Stanislawa, 7 Monate, und für die anderen Säuglinge und Kleinkinder

Gedenktafel am Gelände des ehemaligen Sterbelagers

Gedenktafel am Gelände des ehemaligen Sterbelagers

Im Mai 2014 hat die VVN/BdA Wolfsburg gemeinsam mit der IG Metall Wolfsburg eine Gedenktafel am Ort des Kindersterbelagers am Ortsrand von Rühen im Landkreis Gifhorn aufgestellt.In der Nazi-Zeit stand auf diesem Grundstück von Juni 1944 bis zur Befreiung im April 1945 das sogenannte „Kinderheim Rühen“ für Babys und Kleinkinder von Zwangsarbeiterinnen aus Polen, Russland, Weißrussland und der Ukraine.Wenige Tage nach der Geburt wurden mehr als 350 Säuglinge ihren Müttern weggenommen, damit diese ohne Einschränkung für die Arbeit im Volkswagenwerk und in anderen industriellen oder landwirtschaftlichen Betrieben der Region ausgenutzt werden konnten. Durch bewusste Vernachlässigung und unerträgliche Bedingungen kam es zu einem Massensterben unter den Kindern, nur wenige überlebten. Dieses Massensterben wurde von den Verantwortlichen entsprechend ihrer rassistischen Einstellung tatenlos hingenommen. Die kleinen Leichen wurden auf dem Rühener Friedhof verscharrt, die Begräbnisstätte glich einem Müllhaufen. Auf dem Friedhof erinnert heute eine schlichte Gedenktafel an das grauenhafte Schicksal der überwiegend polnischen und sowjetischen Kinder.

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Am 14.9., 14.00 Uhr,  Führung und Informationen zum Kindersterbelager Rühen. Treffpunkt an der Mahn- und Gedenktafel an der L 244 am Ortsrand von 38471 Rühen Richtung Mittellandkanal (Lager Rühen)

Mehr Infos zum Tag des offenen Denkmals unter: www.tag-des-offenen-denkmals.de

Diskussionsveranstaltung zum Ukrainekonflikt am 12. August – 19:30 Uhr

5. August 2014

UVWeb

insgesamt kommen 17 AktivistInnen aus unterschiedlichen Gruppen und

Zusammenhängen im Alter von 16 bis 60 Jahren aus verschiedenen

Regionen der ehemaligen Ukraine und geben uns die Gelegenheit zur

Information und

Diskussion

über die Situation in der Ukraine

u. a.

– die Verfolgung von Linken und GewerkschafterInnen

– der Krieg im Osten der Ukraine

– das Massaker an AntifaschistInnen in Odessa am 2. Mai 2014

Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Hannover

www.rhhannover.de.vu

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Für eine neue internationale Friedenspolitik

5. August 2014

In eigener Sache: Liebe Genossinnen und Genossen, nach zwei Monaten melde ich mich zurück hier auf der Seite. Ich freue mich dass ihr noch auf dem Weg seid! Auf Bitte von Dr.Ulrich Schneider von der FIR stelle ich den folgenden Text online. Der Text wird in unveränderter Form veröffentlicht.

Urheber: Fédération Internationale des Résistants (FIR) – Association Antifasciste, Office: Franz-Mehring-Platz 1, D – 10243 Berlin

Aus Anlass des 100. Jahrestages des Beginns des Ersten Weltkrieges am 1. August 1914 und des 75. Jahrestages der Überfalls Hitlerdeutschlands auf Polen am 1.September 1939, dem Beginn des Zweiten Weltkriegs, ruft die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten, der Dachverband von Organisationen ehemaliger Widerstandskämpfer, Partisanen, Angehörigen der Anti-Hitler-Koalition, Verfolgten des Naziregimes und Antifaschisten heutiger Generationen aus fünfundzwanzig Ländern Europas und Israels Friedenskräfte, politische Gruppen und Regierungen zu gemeinsamen Anstrengungen für eine neue internationale Friedenspolitik auf.

Die Kriege 1914-18 und 1939-45 waren nicht das Resultat von „Schlafwandlern“ oder einer „Koalition totalitärer Regime“, sondern Ausdruck der Durchsetzung imperialistischer Interessen um Macht- und Einflussgebiete in Europa und der Welt. Nach der Befreiung vom Faschismus wurde in den Beschlüssen der Anti-Hitler-Koalition auf der Potsdamer Konferenz und mit der Gründung der Vereinten Nationen 1945 der Versuch unternommen, eine Neuordnung in den internationalen Beziehungen zu erreichen, den Krieg aus dem Leben der Völker zu verbannen. Wir erinnern daran, dass vor gut 40 Jahren durch das Handeln der Völker und Staaten im KSZE-Prozess die Hoffnung bestand, dass in Europa die Gefahr eines Krieges beseitigt sei.

Seit dem Krieg gegen Jugoslawien und mit dem Bürgerkrieg in der Ukraine erleben wir, dass auch in Europa die Kriegsgefahr noch real ist. Wenn auch anders begründet als 1914 bzw. 1939, geht es immer noch um die Durchsetzung hegemonialer Interessen, um Einflussgebiete und – zunehmend um den Zugriff auf Rohstoffe. Dabei beansprucht das Militärbündnis NATO für sich einen weltweiten Einsatzraum – vorgeblich zur „Verteidigung westlicher Werte“, wobei Verletzungen von Menschenrechten, selbst Massenmorde nach Rohstoffinteressen bewertet werden. Auch das Selbstbestimmungsrecht von Völkern wird dabei missachtet.

Als „Botschafter des Friedens“ der Vereinten Nationen rufen wir die UNO, die internationalen Organisationen und gesellschaftlichen Kräfte auf, Initiativen für eine neue internationale Friedenspolitik zu entwickeln. Dazu gehören die Anerkennung des Existenzrechtes aller Staaten sowie die Durchsetzung einer gerechten Weltwirtschaftsordnung. Auch die Staaten der Europäischen Union und das Europäische Parlament könnten ihren Beitrag dazu leisten, wenn sie einer Militarisierung der Außenpolitik eine Absage erteilten.

In diesem Sinne appellieren wir an Friedenskräfte, Parteien, Gewerkschaften und Kritiker der Globalisierung, sich in Aktionen, Abstimmungen und Erklärungen für eine neue internationale Friedenspolitik einzusetzen. Die FIR ruft ihre Mitgliedsverbände dazu auf, sich mit ihren historischen Erfahrungen an solchen Initiativen zu beteiligen.

Erklärung – September 2014 dt neu

A new international policy of peace is necessary

On the occasion of the 100th anniversary of the beginning of the WWI on August 1, 1914 and the 75th anniversary of the aggression of Hitler’s Germany on Poland on September 1, 1939, the beginning of WWII, the International Federation of Resistance Fighters (FIR) – Association of Anti-fascists, the umbrella association of organizations of former resistance fighters, partisans, members of the anti-Hitler coalition, persecuted by the Nazi regime and anti-fascists of today’s generations from twenty-five countries in Europe and Israel calls peace movements, political groups and governments for common activities for a new international policy of peace.

The wars of 1914-18 and 1939-45 were the results neither of „Sleepwalkers“ nor of a „coalition of totalitarian regimes”, but a proof for the fight for imperialist interests, for might and influence in Europe and the world. After the liberation from fascism 1945 the Anti-Hitler-Coalition tried in the decisions of the Potsdam conference and by creating the United Nations to rebuild the international relations and to ban the war out of the life of the peoples. We remind to the fact that forty years ago by political activities of peoples and states in the CSCE – process it has been successful to eliminate the danger of war in Europe.

Since the war against Yugoslavia and the civil war in Ukraine we can see that the danger of war is a reality in current Europe. Although one can hear other words than 1914 or 1939, but the only stakes are also today the penetration of interests of power, regions of influence and – growing up – the dominance and reserves for raw material. For that the military alliance NATO claims for itself a global room for activities – ostensibly for „defence of Western values“, while injuries of human rights, even mass murders are evaluated under the aspects of interests in raw material. Also the right of self-determination of peoples is ignored thereby.

As a “peace-messenger” – appointed by the United Nations – we call the UN, the international organizations and social forces to support initiatives for a new international policy of peace. This includes the recognition of the right of existence of all states and the enforcement of an equitable world economic order. Also the states of the European Union could make their contribution in addition if they reject the militarization of the foreign policy.

In this sense we call peace forces, parties, trade unions and critics of the globalisation, to be active in actions, in voting’s and explanations for a new international policy of peace. The FIR calls its member federations to take part in such initiatives with their historical experiences.

9. Mai: Enthüllung der Mahn- und Gedenktafel – Kindersterbelager Rühen

12. Mai 2014

Gedenktafel269 Jahre nach dem Sieg über den deutschen Faschismus haben am 9. Mai 2014 Schülerinnen und Schüler der Realschule Rühen der wohl jüngsten Opfer der Nazi-Verbrechen gedacht. Denn mindestens 365 Säuglinge kamen in dem Lager am Ortsrand von Rühen im Landkreis Gifhorn zwischen 1944 und 1945 ums Leben. Ihr Tod war von den Faschisten gewollt: Sie starben an vorsätzlicher Vernachlässigung. Gemeinsam mit den Initiatoren VVN/BdA Wolfsburg und dem IG Metall Wohnbezirk Brome enthüllten die Sechstklässler eine Gedenktafel, die jetzt vor Ort permanent Zeugnis ablegen soll.

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Internationale Solidarität mit den Antifaschistinnen und Antifaschisten in der Ukraine!

7. Mai 2014

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Antifaschistische_Aktion_-_LogoIn den vergangenen Monaten mussten wir mit großer Sorge die angespannten Ereignisse in der Ukraine und Kiew verfolgen. Nicht nur die maßgeblich von Faschisten angeführten Maidan-Proteste, sondern auch die Art und Weise des Regimewechsels sowie die allgemeine Verschärfung und Zuspitzung des politischen Klimas in der Ukraine mit dem Säbelrasseln gegen Russland hierzulande und die Debatten über den Status der Krim sind mehr als besorgniserregend.

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Mahn-und Gedenktafel – Kinderlager Rühen

4. Mai 2014

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20131213-hartung-LAL-2595Einladung zur vorübergehenden Aufstellung einer Mahn-und Gedenktafel

 

Die beiden einzigen Überlebenden werden anwesend sein. SchülerInnen der Realschule Rühen tragen zur Gestaltung der Gedenkfeier bei.

Freitag, 9.Mai, 17.00 h

am authentischen Ort (heute Bulldog-Club) zwischen dem Ortsausgang Rühen und dem Mittellandkanal
 
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Tag der Befreiung

4. Mai 2014

8maiAm 8. Mai 2014 wird auch in Wolfsburg wieder der Bef- reiung vom Faschismus gedacht. Neben Kranznieder- legungen am Ort des ehemaligen Außenlagers des KZ Neuengamme am Laagberg und am Sara-Frenkel-Platz lädt der Wolfsburger Verein Erinnerung und Zukunft gemeinsam mit Gewerkschaften und Initiativen, darunter auch die VVN/BdA, zur Gedenkfeier ein:

17.00 Uhr Gedenkveranstaltung an der Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus (Werderstraße/Lydia-Stowbun-Weg)

Ansprache: Herr Hartwig Erb, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Wolfsburg

Gestaltung der Gedenkfeier durch Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs des Ratsgymnasium unter Leitung von Frau Christina Dykan Andrés;

Musikalische Gestaltung: Folk-AG des Ratsgymnasiums unter der Leitung von Herrn Ulrich Scheja

Gedenkveranstaltungen am Donnerstag 8. Mai 2014

29. April 2014

Gedenkstätte WerderstraßeGemeinsam mit dem Wolfsburger Verein Erinnerung und Zukunft e.V. laden folgende Organisationen zu den Gedenkveranstaltungen ein: Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Deutsch – Polnische Gesellschaft, DGB – Region SüdOstNiedersachsen, Evangelischer Kirchenkreis, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, IG Metall, Katholisches Dekanat, Liberale Jüdische Gemeinde Wolfsburg e.V., Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes.

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19.-21.Juni Tagung in Göttingen

16. April 2014

Widerstand, Verweigerung und Selbstbehauptung 1933-1945

Geschichte und Vermittlung

autoDie „Stiftung niedersächsische Gedenkstätten“ thematisiert dankenswerter Weise in dieser Tagung „Widerstand, Verweigerung und Selbstbehauptung“. Auch zwei unserer KameradInnen aus Braunschweig werden berichten.

Veranstalter: Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Celle (Gedenkstättenförderung Niedersachsen) in Kooperation mit der Geschichtswerkstatt Duderstadt und der Geschichtswerkstatt Göttingen.

Kosten: Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung werden von der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten übernommen.

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Gedenktag am 27.April 2014

12. April 2014

27. April 2014
Gedenkveranstaltung zum 69. Jahrestag der Befreiung des KZ Bergen-Belsen und der Sowjetischen Kriegsgefangenen

NICHTS IST VERGESSEN UND NIEMAND!

Unbenannt

Wir gedenken der über 20.000 sowjetischen Kriegsgefangenen, die hier unter menschenunwürdigen Bedingungen ihr Leben lassen mussten. Zum Schutz vor der Eiseskälte konnten sie sich nur in Erdhöhlen eingraben. Sie wurden ermordet oder starben elend an Hunger, Kälte und Seuche.

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Hintergrundinformation

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